Der Galaktische Generalanzeiger http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de Nachrichten aus dem Überbau Tue, 12 Feb 2013 10:31:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ein Juwel sehen, wo nur ein Scheißhaufen ist http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2013/02/12/ein-juwel-sehen-wo-nur-ein-scheisshaufen-ist/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2013/02/12/ein-juwel-sehen-wo-nur-ein-scheisshaufen-ist/#comments Tue, 12 Feb 2013 10:25:30 +0000 Administrator Allgemein http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2013/02/12/ein-juwel-sehen-wo-nur-ein-scheisshaufen-ist/ groovy< zu finden, dem Horror einer sterilen, bewusstlosen Existenz zu entrinnen. >Kultur< ist eine Beruhigungspille fürs Ego der Ignoranten, eine Rechtfertigung fürs passive Zuschauen; diese Leute können sich viel darauf einbilden, die >höheren< Dinge zu bewundern, ein Juwel zu sehen, wo nur ein Scheißhaufen ist (und [...]]]> „Kulturkonsum ist der verzweifelte, verrückte Versuch, eine beschissene Welt >groovy< zu finden, dem Horror einer sterilen, bewusstlosen Existenz zu entrinnen. >Kultur< ist eine Beruhigungspille fürs Ego der Ignoranten, eine Rechtfertigung fürs passive Zuschauen; diese Leute können sich viel darauf einbilden, die >höheren< Dinge zu bewundern, ein Juwel zu sehen, wo nur ein Scheißhaufen ist (und für ihre Bewunderung wollen sie selbst bewundert werden). Ohne den Glauben, irgend etwas ändern zu können, resigniert vor dem Status quo, müssen sie Schönheit sehen, wo Dreck ist, denn voraussichtlich werden sie nie etwas anderes haben als Dreck."
Valerie Solanas, Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer

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Logik der Leitkultur http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/12/logik-der-leitkultur/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/12/logik-der-leitkultur/#comments Thu, 12 Jul 2012 07:56:02 +0000 Administrator Allgemein http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/12/logik-der-leitkultur/ In Frankfurt ist ein Polizist von vier Jugendlichen mit „Migrationshintergrund“ krankenhausreif geschlagen worden, die Freien Wähler in Hessen erklären infolgedessen die „Multikultigesellschaft“ für gescheitert. Weil man nämlich weiß: In Ländern ohne Multikulti, sagen wir: Pakistan, gibt es keine Kriminalität.

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Salvador Dalí http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/07/salvador-dali/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/07/salvador-dali/#comments Sat, 07 Jul 2012 07:57:06 +0000 Administrator Kultur http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/07/salvador-dali/ Dali1
Le Jeu lugubre – Das finstere Spiel
„Jeden Morgen beim Aufwachen erfahre ich eine erlesene Wonne…: die Wonne, Salvador Dalí zu sein, und ich frage mich hingerissen, was er heute wohl Wunderbares vollbringen wird, dieser Salvador Dalí.“

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Polenz und die „jüdische“ Lyrikerin http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/02/ruprecht-polenz-und-die-juedische-lyrikerin/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/02/ruprecht-polenz-und-die-juedische-lyrikerin/#comments Mon, 02 Jul 2012 07:22:04 +0000 Administrator Politik http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/07/02/ruprecht-polenz-und-die-juedische-lyrikerin/ Diese Geschichte (hier und hier) ist nahezu unglaublich…

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/30/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/30/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann/#comments Sat, 30 Jun 2012 11:31:42 +0000 Administrator Kultur http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/30/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann/ Bernd Graff feuilletonisiert in der SZ über die Siegerpose, die Mario Balotelli nach seinem Treffer zum 2:0 bei dem EM-Halbfinalspiel zwischen Italien und Deutschland eingenommen hat. An sich eine reizvolle Idee; tatsächlich würde ich gerne einmal eine Dissertation zur „Kulturgeschichte des Torjubels von 1950 bis 2012″ lesen – man muss nur einmal ein bisschen bei Youtube recherchieren, um zu sehen, auf was für skurille Ideen manche Kicker kommen. (Ein entfernter Bekannter von mir hatte einmal den festen und zweifellos geschmacklosen Vorsatz, nach seinem nächsten Tor – er war Amateurfußballer – einen Sturmhaube aus seiner Hose zu kramen und aufzusetzen, um anschließend mit einer fiktiven Maschinenpistole auf seine herbeigeeilten Mitspieler zu schießen, die dann einer nach dem anderen zu Boden gehen sollten). Graff allerdings jubelt bei seiner Interpretation Balotelli unter der Hand eine faschistische Attitüde unter. Das fängt schon mit der Überschrift an: „Triumph der Erstarrung“. Gleich zu Beginn ist von „purer Archaik“ die Rede, später heißt es: „Die Erstarrung Balotellis ist Urzeit.“ Mir scheint hier weniger die Jubelpose des Stürmers spannend, als vielmehr die Frage, was da durch den Kopf des Feuilletonisten ging. Kann es vielleicht sein, dass die ganze Assoziationskette, die da in Gang geriet, ihren Ausgangspunkt darin hatte, dass Balotelli ein Schwarzer ist – und es eigentlich immer schon so war, dass der weiße, vermeintlich kultivierte Europäer den Afrikaner mit der Natur und deren Gewalt identifizierte (und das, um in erster Linie den eigenen Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch quasi-anthropologisch zu untermauern)? Hätten Cassano oder Pirlo das Tor gemacht und sich in dieselbe Pose geworfen, hätte Graff auch dann diesen Text verfasst? Am Ende heißt es, Balotelli habe zwar gut gespielt, aber „sein Sieg, sein ganz persönlicher Sieg scheint seelenlos zu sein wie eine Salzsäule.“ Zumindest hat er den unerträglich dumpfen „Sieg!Sieg!-Chören der deutschen Fans in den osteuropäischen Stadien ein Ende gemacht. Die fahren jetzt alle schön wieder heim – und können dort ja, wenn sie wollen, ihre deutschen Seelen an Wagner-Opern und der Lyrik Hölderlins laben.
Weitere Material:
- Georg Seeßlen in der taz zu Balotellis Jubel

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Musiker, Kämpfer, Historiker http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/27/musiker-kaempfer-irrer/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/27/musiker-kaempfer-irrer/#comments Wed, 27 Jun 2012 07:05:33 +0000 Administrator Allgemein http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/27/musiker-kaempfer-irrer/ Enoch zu Guttenberg an der Heimatfront
Neulich Thema im „Länderreport“ auf Deutschlandradio Kultur: die Energiewende in Bayern und dabei inbesondere der lokale Widerstand gegen den Bau von Windkraftparks. Dort an vorderster Front mit dabei: Enoch zu Guttenberg (der sich auf seiner Homepage allen Ernstes als „Musiker, Kämpfer, Enthusiast“ betitelt). Guttenberg verglich in einer in der Reportage zu hörende Rede die „Heimatzerstörung“ durch die Windkrafträdern mit derjenigen von Dresden durch alliierte Bomberpiloten. Im vergangenen Jahr hatte der Mann im Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre um seinen Sohn bemerkt, dass er eine vergleichbare „Menschenjagd“ seit 1945 nicht erlebt habe.

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Katholische Arbeitsethik http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/7/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/7/#comments Wed, 20 Jun 2012 11:20:43 +0000 Administrator Kultur http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/7/ Die Iren

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(Anti-)Civilization http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/anti-civilization/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/anti-civilization/#comments Wed, 20 Jun 2012 07:52:28 +0000 Administrator Allgemein http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/anti-civilization/ civ2
Die Welt im Jahr 3991
Ein schönes Fundstück im Internet: da hat jemand tatsächlich über zehn Jahre hinweg an einem einzigen Match des Strategieklassikers „Civilization II“ gespielt. Herausgekommen ist dabei gewissermaßen eine Langzeitsimulation darüber, wie die Welt in 2000 Jahren aussehen wird. Das Ergebnis: drei Supernationen sind übrig – zwei Theokratien und ein kommunistisches Regime (immerhin); das Klima ist im Eimer und es herrscht permanenter Nuklearkrieg…der Blogeintrag im Original:
I‘ve been playing the same game of Civ II for 10 years. Though long outdated, I grew fascinated with this particular game because by the time Civ III was released, I was already well into the distant future. I then thought that it might be interesting to see just how far into the future I could get and see what the ramifications would be. Naturally I play other games and have a life, but I often return to this game when I‘m not doing anything and carry on. The results are as follows.

The world is a hellish nightmare of suffering and devastation.

There are 3 remaining super nations in the year 3991 A.D, each competing for the scant resources left on the planet after dozens of nuclear wars have rendered vast swaths of the world uninhabitable wastelands.

-The ice caps have melted over 20 times (somehow) due primarily to the many nuclear wars. As a result, every inch of land in the world that isn‘t a mountain is inundated swamp land, useless to farming. Most of which is irradiated anyway.

-As a result, big cities are a thing of the distant past. Roughly 90% of the worlds population (at it’s peak 2000 years ago) has died either from nuclear annihilation or famine caused by the global warming that has left absolutely zero arable land to farm. Engineers (late game worker units) are always busy continuously building roads so that new armies can reach the front lines. Roads that are destroyed the very next turn when the enemy goes. So there isn‘t any time to clear swamps or clean up the nuclear fallout.

-Only 3 super massive nations are left. The Celts (me), The Vikings, And the Americans. Between the three of us, we have conquered all the other nations that have ever existed and assimilated them into our respective empires.

-You‘ve heard of the 100 year war? Try the 1700 year war. The three remaining nations have been locked in an eternal death struggle for almost 2000 years. Peace seems to be impossible. Every time a cease fire is signed, the Vikings will surprise attack me or the Americans the very next turn, often with nuclear weapons. Even when the U.N forces a peace treaty. So I can only assume that peace will come only when they‘re wiped out. It is this that perpetuates the war ad infinitum. Have any of you old Civ II players out there ever had this problem in the post-late game?

-Because of SDI, ICBMS are usually only used against armies outside of cities. Instead, cities are constantly attacked by spies who plant nuclear devices which then detonate (something I greatly miss from later civ games). Usually the down side to this is that every nation in the world declares war on you. But this is already the case so its no longer a deterrent to anyone. My self included.

-The only governments left are two theocracies and myself, a communist state. I wanted to stay a democracy, but the Senate would always over-rule me when I wanted to declare war before the Vikings did. This would delay my attack and render my turn and often my plans useless. And of course the Vikings would then break the cease fire like clockwork the very next turn. Something I also miss in later civ games is a little internal politics. Anyway, I was forced to do away with democracy roughly a thousand years ago because it was endangering my empire. But of course the people hate me now and every few years since then, there are massive guerrilla (late game barbarians) uprisings in the heart of my empire that I have to deal with which saps resources from the war effort.

-The military stalemate is air tight. The post-late game in civ II is perfectly balanced because all remaining nations already have all the technologies so there is no advantage. And there are so many units at once on the map that you could lose 20 tank units and not have your lines dented because you have a constant stream moving to the front. This also means that cities are not only tiny towns full of starving people, but that you can never improve the city. „So you want a granary so you can eat? Sorry; I have to build another tank instead. Maybe next time.“

-My goal for the next few years is to try and end the war and thus use the engineers to clear swamps and fallout so that farming may resume. I want to rebuild the world. But I‘m not sure how. If any of you old Civ II players have any advice, I‘m listening.

Edit: -Wow guys. Thanks for all your support. I had no idea this post would get this kind of response. -I‘ll be sure to keep you guys updated on my efforts. Whether here on Reddit, or a blog, or both. -Turns out a whole subreddit has been dedicated to ending this war. It’s at /r/theeternalwar

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http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/anti-civilization/feed/
L’avant-garde est derrière nous http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/5/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/5/#comments Wed, 20 Jun 2012 06:55:20 +0000 Administrator Philosophie Kultur http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/20/5/ Der Hipster als Revolutionär
Mark Greif, der „Chronist der Occupy-Bewegung“ und „Amerikas neuer Lieblings-Intellektueller“, meint in einem Interview mit dem FAZ-Hochschulanzeiger – Zentralorgan für Themen, die regelmäßig für Tumulte in den hiesigen Wohngemeinschaften sorgen – über eine mögliche Wiederbesetzung des Zuccotti Parks mit seiner Beteiligung: „Ich werde als Demonstrant aktiv werden, so oft ich nur kann, aber ich bin von größerem Nutzen für die Bewegung, wenn ich am Schreibtisch arbeite.“ Denn dort kann er Bücher etwa über Hipster verfassen. Das erinnert an die Diskussion zwischen Jean-Paul Sartre und dem französischen Chef-Maoisten Pierre Victor in den 1970er Jahren (später wurde das Gespräch unter dem Titel „Der Intellektuelle als Revolutionär“ als Buch veröffentlicht); Victor legte darin dem Philosophen nahe, die Arbeit an seiner Flaubert-Monographie ruhen zu lassen, um stattdessen einen „volkstümlichen Roman“ zu schreiben – den Massen sei damit besser gedient. Wie doch die Zeiten sich ändern.

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Hochkultur in der ARD http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/15/hochkultur-in-der-ard/ http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/15/hochkultur-in-der-ard/#comments Fri, 15 Jun 2012 09:31:41 +0000 Administrator Trash http://galaktischergeneralanzeiger.blogsport.de/2012/06/15/hochkultur-in-der-ard/ Waldis Club
Es gibt viele Möglichkeiten, offene Türen einzurennen. Beispielsweise indem man den Verfall der Kultur beklagt. Die Infantilisierung der Gesellschaft. Oder auch die Verschwendung von Steuergeldern, speziell der GEZ-Gebühren. Besonders gegen-den-Strom-gedacht ist es also nicht, sich über die staatliche Alimentierung einer Sendung zu empören, die die ARD mittlerweile schon traditionell nach ihren Fußballübertragungen während Welt- und Europameisterschaft im Programm hat. Die Welt wird dadurch nicht besser, wenn wir hier festhalten, dass „Waldis Club“ nicht nur ein Stelldichein abgehalfteter Ex-Kicker und nicht minder abgehalfteter leider-noch-nicht-ex-Comedians ist. Dass es sich dabei um einen völlig überflüssigen Fernsehstammtisch handelt, dessen Moderator, der sogenannte Sportjournalist Waldemar Hartmann, wegen seiner anbiedernden Gesprächsführung den Spitznamen „Die Duzmaschine“ trägt, seit einem verunglückten Interview mit einem Bundestrainer Werbepartner einer Brauerei ist und dem unglückseligerweise irgendjemand – er möge in der Hölle schmoren! – den Floh ins Ohr gesetzt haben muss, er habe eine komische Ader.
Gesagt sein muss es trotzdem. Erst recht, nachdem Waldemar Hartmann und sein Moderatorenkollege auch noch einen Song mit dem Titel „Die Besten in Europa“ aufgenommen haben, den „Bild.de“ umgehend zum „offiziellen EM-Song“ kürte, und den das Spaßmacherduo kürzlich bei dem von Florian Silbereisen moderierten „Sommerfest der Abenteuer(!)“, ebenfalls in der ARD, darbot. Es war ein Auftritt, der selbst das abendliche Treiben in Brandenburger Dorfdiscotheken unterbieten dürfte. „Unsere Gruppe ist nicht einfach, doch das sehen wir positiv“, heißt es unter anderem in dem Stück, das ein ganzes Arsenal gänzlich sinnfreier Sentenzen dieses Kalibers feilbietet. Urlaub fürs Gehirn, wenn man so will. Apropros: in ihrem Song „Biergarten Eden“, einem sarkastischen Kommentar zur der seit der WM 2006 alle zwei Jahre wiederkehrenden Schwarz-Rot-Geil-Euphorie, ätzen die Berliner Rapper K.I.Z.: „Warum wir stolz sind? / Blickt aus dem Fenster / glänzende BMWs, saftige Wiesen / (…) / Unsere Hochkultur von hier bis zum Ballermann bekannt.“ Gedichtet wurde das übrigens schon vor besagtem EM-Hit – und zwar von Musikern, die ihr täglich Brot garantiert nicht mit GEZ-Gebühren bezahlen.
Weiteres Material:
- Die FR zu „Waldis Club“
- Zapp zu dem Geschäftsgebahren Waldemar Hartmanns

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