Polenz und die „jüdische“ Lyrikerin

Diese Geschichte (hier und hier) ist nahezu unglaublich…


2 Antworten auf „Polenz und die „jüdische“ Lyrikerin“


  1. 1 thomas 04. Juli 2012 um 22:14 Uhr

    hart auf jeden fall. aber wie alles, das von achgut kommt, hat das doch sein gemschäckle, oder? als kern des skandals erscheint hier ja weniger die polenzsche figur, qua alibijuden den eigenen auffassungen besondere weihe zu verleihen, sondern der (zugegebenenermaßen massive) dachschaden eines „very vocal netizens“. blogpost und zeitungsartikel hingen so letztlich davon ab, dass die autorin in ihren recherchen die alibijüdin als bloß vermeintlich jüdisch identifizieren konnte.

    freilich gibt es aber menschen, die jener rigiden recherche standgehalten hätten, *und* wie fr. wachendorff argumentieren und gebraucht werden. ahmadinejads ultraorthodoxe etwa, oder auch diejenigen siebzehnjährigen pünker aus israel, die man hierzulande gerne durch autonome zentren reicht, um linken antizionismus zu legitimieren.

  2. 2 Dottore Calcio 05. Juli 2012 um 20:01 Uhr

    Die Sache mit dem Waldorfkindergarten paßt ins Bild. Esoterik eben. Da zählt die Wahrheit generell nicht so viel. Wobei, vielleicht besitzt Frau Wachendorff ja einen jüdischen Astralleib. Das könnte man dann ja gelten lassen!

    Die Tatsache, daß dieser Scoop bei der „Achse des Guten“ veröffentlicht wurde, läßt ihn allerdings müffeln.

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